IG-Samojede Deutschland - Trekking und Canicross




Canicross – was ist das eigentlich?   von Michael Scholz


Canicross kommt aus dem französischsprachigen Raum, und wurde von französischen Veterinären erfunden.
Die ersten Canicrossveranstaltungen fanden schon in den 80-iger Jahren statt.
Beim Canicross bildet der Läufer mit seinem Hund ein Team, welches einen vorgegebene Strecke mit meist 4.5 - 6 km Länge in möglichst kurzer Zeit absolviert. Die Teilnehmer sind, mittels Bauchgurt und einer ca. 2m langen
Leine mit Ruckdämpfer welche am Zuggeschirr des Hundes befestigt ist, mit ihrem Hund verbunden.

Hier gibt es ebenfalls einiges zu beachten, so darf nach dem offiziellen Reglement die Leine zum Hund hin nur noch mit einem nicht verletzenden Plastikring ausgestattet sein und auch mit einem Panikhaken versehen sein um sich bei Gefahr sich schnell vom Hund trennen zu können.


Die Grundregel ist, dass sich der Hund möglichst immer vor dem Läufer befindet. Krasse Verstöße
wie z.B. ein "Hinterherziehen" des Hundes führen zur Disqualifikation, denn der Hund soll sichtlich Spaß an dem Sport haben.

Es wird in verschiedenen Alterklassen, angefangen bei den Kindern bis zu den Senioren, gestartet.
Weiterhin wird zwischen Damen und Herren unterschieden.Bei den Hunden gibt es in der Regel keine Unterteilung in Klassen, ausser bei manchen klassischen Schlittenhunderennveranstaltungen je nach Regelwerk der jeweiligen Verbände. Hier wird oftmals zwischen reinrassig -die vier offiziell anerkannten Schlittenhunderassen - Siberian Husky, Grönlandhund, Malamute und Samojede - und anderen Rassen - meistens Hounds unterschieden. Die Größe des Hundes spielt ebenfalls keine Rolle.



Wichtiger Hinweis:
Inzwischen braucht man auch für die sogenannte S-Klasse bei den Schlittenhunderennen und auch bei diversen Canicross Rennen in Deutschland auch größtenteils ein Better Mushing Seminar um bei den Läufen offziell starten zu können und in die Wertung zu kommen.Entgegen der einiger reiner Canicross Rennen z.B. in Frankreich aber auch in Deutschland wird bei den Schlittenhunderennen zweimal gestartet und dann die Zeit der beiden Starts vom Samstag und Sonntag kumuliert.

Hier kann es dann zu verschiedenen Starts kommen:

Einzelstarts, Massenstarts und/oder am 2. Tag zu sog. Jagdrennen bei denen man versucht die Zeit des jeweils vor sich liegenden Läufer-Teams einzuholen, sozusagen zu "jagen".



Nähere Infos zu den bereits erlebten Canicross Rennen und den bevorstehenden Rennevents findet Ihr auf der Homepage von Michael

www.samojedenzauber.de.


Michael hilft euch gerne bei jeglicher Art von Fragen rund um diesen Sport der Frauchen bzw. Herrchen und Hund fit hält!







Trekking Touren mit Samojeden:
 

Dies ist eine Variante den Samojeden bei einer Wanderung gleichzeitig sinnvoll zu beschäftigen und ihm eine eigene Aufgabe zu geben.
Mit einer speziell angefertigten Packtasche für Hunde!
Die Auswahl hierzu ist gross, man sollte jedoch auf gute Qualität achten, sodaß z.B. die Tasche gut geschnitten ist und nicht am Hund reibt, oder nicht zu lose herunterhängt.Sehr von Vorteil ist die Abkopplungsmöglichkeit der einzelnen Taschen ohne das Geschirr dabei ausziehen zu müssen, da man dabei gleich die Kombi von Führgeschirr und Tragesystem hat. Diese Taschenvariante ist wirklich genial, jedoch auch am kostenintensivsten.
Auch sollte man die Zuladung der Taschen nicht übertreiben, und maximal ein Fünftel des Gewichtes vom Hund in die Tasche packen. Also z.B. bei 25 kg maximal 5-6 kg. Bitte auf genaue Ausgeglichenheit des Gewichts achten damit nicht eine Tasche weiter runterhängt als die andere.

 
Die Aufgabe des Samojeden bei dieser Art von Beschäftigung:

Sehr sinnvoll bei Mehrtagestouren ist hierbei das Tragen der eigenen Verpflegung und/oder des Wassers sollte die Region in der man unterwegs ist nicht viel Bachläufe oder natürliche Wasserquellen haben.


Unter anderen ist Michael schon mehrtägig Teile des Saar Hunsrück-Steigs, des Westerwald-Steigs und des Via Nova-Pilgerweges gewandert. Hierbei mit kompletter Ausrüstung wie Zelt, Kochgarnitur, Verpflegung etc.
Denkbar ist natürlich auch die "Light-Variante" bei der man in Gasthöfen / und oder Hotels übernachtet.
Hier sollte man sehr rechtzeitig planen und natürlich auch nach der Übernachtungsmöglichkeit für Euren Samojeden fragen. Leider ist das teilweise nicht so einfach.
Auf Rückschläge wie z.B. bei Anfragen für den Dolomiten Höhenweg 1 in Südtirol - der Hund könne ja alleine über Nacht in der Garage bleiben - sollte man sich gefasst machen. Die Planung erfodert demnach manchmal eine akribische Streckenplanung wegen der Übernachtungsmöglichkeiten.
Auch mit dem eigenen Zelt ist das nicht so einfach, wenn man z.B. in Deutschland unterwegs ist.
Hier benötigt man eine hohe Campingplatzdichte um es zu realisieren da "wildes" Campen nicht erlaubt sind. Gerne kann man aber auch .z.b. Bauern fragen ob man auf deren Ländereien ein Zelt aufstellen darf. Hier öffnen sich sehr oft bereits beim Anblick zweier Packtaschen-tragende "weißen Engeln" sehr viel Türen. ;-)
Generell ist es für viele Camper ein Highlight wenn man so in einen Campingplatz einläuft. Schon oft wird man hierbei auf ein Getränk oder sogar zum grillen eingeladen. Das verbindet und schafft Freundschaften! Ein tolles Erlebnis!


Auch hierzu könnt ihr Michael gerne befragen - er gibt Euch gerne Tipps welche Routen er schon gegangen ist und wo man das gut umsetzen kann. :-)












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